Queere Politnews

Neues Jahr, neue Ideen; wir probieren da was Neues. Mit diesem Beitrag gibt’s nicht nur Neuigkeiten über die Tätigkeiten derSP queer Schweiz, sondern auch über sonstige queere politische Anliegen.
👉Als Erstes aber, SAVE THE DATE!Am 28. März findet ab 12 Uhr die nächste Mitgliederversammlung der SP queer im Salzhaus in Winterthur statt. Wir werden uns unter anderem mit der Frage des Service Publics für Queers beschäftigen.
👉Ausserdem freuen wir uns über Menschen, die interessiert sind in der Geschäftsleitung mitzumachen. Besonders Interessierte aus der Ostschweiz und Westschweiz würden die GL ausgewogener machen. Aber du darfst dich selbstverständlich auch melden, wenn du nicht aus diesen Regionen stammst.
👉 Wo kann ich melden, wenn ich Fragen habe oder interessiert bin? Bei Jasmin Bärtschi (sie)!
Queere News
Bundesrätlicher Bericht über die Situation von non-binären Menschen in der Schweiz
Mitte Dezember erschien der lange erwartete Bericht über die Lebenssituation non-binärer Menschen in der Schweiz. Nicht überraschend zeigt der Bericht, dass Enbys in diversen Momenten diskriminiert werden und unsichtbar gemacht werden. Ebenso wird klar, dass die Lebenssituation von non-binären Menschen nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern meistens diverse queere Identitäten von Diskriminierungen betroffen sind.
✊ Für uns wichtig:
- Der Bundesrat bezieht sich auf bereits laufende Projekte wie den nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an queeren Menschen (siehe weiter unten) oder die Erweiterung des Diskriminierungsschutzes auf das Geschlecht, macht aber keine weiteren Zugeständnisse
- Differenzierter kommunizieren sie zum Dritten Geschlechtseintrag: International könnte dieser zu ausbleibenden Visas und Schlimmerem führen. Allerdings könne man es sich für rein inländische Ausweise überlegen. 👉 Wir bleiben dran.
Bundesrätlicher Aktionsplan gegen Gewalt an LGBTI-Personen (2026-2030)
Mit diesem Aktionsplan setzt der Bundesrat das Postulat des ehemaligen SP-Nationalrats Angelo Barrile für einen nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an queeren Menschen um.
Er wurde vor rund 1 Woche veröffentlicht und umfasst drei Hauptfelder: Unterstützung und Schutz, Prävention und Monitoring. Dabei geht es um Schutzplätze für queere Menschen, Bildung über die Lebensrealitäten queerer Menschen für Gesundheitspersonal, Polizei sowie Menschen, die im Sport und Asylbereich tätig sind.
✊ Für uns wichtig:
- Inhaltlich klingen die Massnahmen allesamt gut und könnten durchaus Lücken schliessen. Allerdings handelt es sich oft nur um Angebote und Empfehlungen statt Verpflichtungen, was eine gesicherte Verbesserung bedeuten würde
- Alle Massnahmen wurden ohne konkretes Budget oder verpflichtende Zielvorgaben oder Kennzahlen publiziert. Damit aber ein Aktionsplan umgesetzt wird, sind diese dringend nötig. Da muss der Bund nachliefern.
Weiteres:
- In Zürich entsteht dank queerAltern das erste queerfreundliche Alterszentrum
- Der Grosse Rat in Genf entscheidet eindeutig: Der Schutz junger trans Personen bedeutet, ihnen den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu garantieren.
- Fülle jetzt die Umfrage zu Regenbogenfamilien aus.
- Am 13. Februar liest Anna Rosenwasser im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Vereins «Hössli Haus» um 19:30 Uhr in Glarus..
- Lust auf queeres Slowspeeddating? Am 14. Februar kannst du das in Zürich machen. Melde dich hier an!